FSB Filter
FilterSurf

Installation

Benötigt man Linux-Kenntnisse zur Einrichtung?

Sofern FilterSurf auf einem bereits vorhandenen Linux-Router eingerichtet werden soll, sind dazu grundlegende Linux-Kenntnisse erforderlich. Sofern kein Linux-Router zur Verfügung steht oder Sie keine Linux-Kenntnisse haben, besteht immer noch die Möglichkeit FilterSurf zu nutzen. Dies wird dann durch den Einsatz einer FilterSurf-Box realisiert. Beim Einsatz der Box sind keine Linux-Kenntnisse erforderlich.

Benötigt man Linux-Kenntnisse zum laufenden Betrieb?

Nein. Im Laufenden Betrieb müssen Sie sich über FilterSurf keine Gedanken mehr machen.

Muss man selbst ein Programm kompilieren?

Nein. Der FilterSurf-Redirector wird als Perl-Quellprogramm ausgeliefert, das für die Benutzung nicht kompiliert werden muss. Sie müssen es nur an die richtige Stelle kopieren und das Executable-Recht setzen. Näheres dazu finden Sie in der detaillierten Installationsanleitung.

Muss man einen eigenen Linux-Kernel übersetzen?

Nein. Alle heutzutage verfügbaren Kernel sind in der Standardausführung in der Lage, FilterSurf zu verwenden.

Muss man auf dem Novell-/Windows-/Linux-Fileserver etwas umstellen, um FilterSurf verwenden zu können?

In der Regel nicht. Wenn Sie einen eigenständigen Linux-Router für die Bereitstellung des Internetzugangs verwenden, dann müssen Sie nur auf diesem Server FilterSurf einrichten. Alle anderen Server in Ihrem Netzwerk bleiben davon unberührt. Wenn Sie einen All-In-One-Linux-Server einsetzen, der den Internetzugang bereitstellt und gleichzeitig weitere Dienste (Fileserver, E-Mail-Server) bereitstellt, dann wird FilterSurf auf diesem eingerichtet. An vorhandenen Windows- und Novell-Servern muss wohl nur im Ausnahmefall etwas geändert werden.

Muss man auf den Arbeitsstationen etwas umstellen, um FilterSurf verwenden zu können?

Nein. Die Arbeitsstationen sind normalerweise bereits zuvor schon korrekt eingerichtet, wenn Sie bisher den Linux-Router als Proxy-Server verwendet haben. Falls dies nicht der Fall ist, beschränkt sich die Änderung an den Arbeitsstationen auf das Eintragen des Linux-Internet-Routers, auf dem der FilterSurf-Redirector eingerichtet wurde, als Proxy-Server für HTTP/HTTPS. Beim Einsatz der FilterSurf-Box sind sowieso keine Änderungen an Clients oder Server notwendig.

Wie kann ich die Funktionsfähigkeit überprüfen?

Ganz einfach: Indem Sie eine von FilterSurf gesperrte Seite in Ihrem Browser ansurfen (z.B. www.playboy.de). Wenn die Seite dargestellt wird, gibt es ein Problem mit dem FilterSurf-Redirector. Andernfalls landen Sie auf einer Seite, die die Fehlermeldung "Zugriff verweigert" enthält.

Ich habe das redirector.pl installiert, es wird jedoch nichts gefiltert. Woran kann das liegen?

Dies kann eine Reihe von Ursachen haben. Hier eine kurze Checkliste:

  1. Haben Sie mit chmod a+x redirector.pl das Perl-Skript ausführbar gemacht?
  2. Haben Sie die squid.conf Konfigurationsdatei editiert?
  3. Haben Sie den squid-Proxy-Server mit /etc/init.d/squid restart neu gestartet?
  4. Kontrollieren Sie mit ps ax | grep squid, ob in der Ausgabe eine Zeile mit dem squid-Prozess enthalten ist. Wenn nein, dann läuft der Squid-Proxy-Server überhaupt nicht.
  5. Kontrollieren Sie mit ps ax | grep redirector, ob in der Ausgabe mehrere Zeilen mit den redirector-Prozess enthalten ist. Wenn nein, dann läuft haben sich die redirector-Skripte eventuell wegen eines Fehlers wieder beendet. Werfen Sie einen Blick in /var/log/messages oder /var/log/syslog und suchen Sie am Ende der Datei nach Fehlermeldungen der Redirector-Skripte.
  6. Haben Sie den Linux-Internet-Router als Proxy-Server im Browser auf der Arbeitsstation eingetragen?

Wenn alles nichts hilft, können Sie sich an die FilterSurf-Autoren wenden, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

An wen kann ich mich wenden, wenn es Probleme bei der Einrichtung/im Betrieb gibt?

Die Entwickler von FilterSurf sind Dominik Herrmann und Christian Ludwig. Im Impressum befinden sich ihre Kontaktdaten.